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Was wir vermitteln wollen - Unser Leitbild -

 


Naturnahe Pädagogik
Wir legen großen Wert auf naturnahe Pädagogik, die in der täglichen Arbeit oder in Projekten umgesetzt wird. Unsere Einrichtung wird geprägt durch ihre naturnahe Lage zum angrenzenden Wald, den nahen Strand und das große Außengelände. Die tägliche Nutzung unseres Außengeländes, unsere wöchentlich stattfindenden Waldtage und Waldwochenprojekte (auch Strandtage und Strandwochen) sind feste Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit. In diese fließen die waldpädagogischen Qualifikationen des Personals ein.

Förderung motorischer Fähigkeiten
Durch die vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten, die das große Außengelände bietet, werden die motorischen und geistigen Fähigkeiten der Kinder weiterentwickelt. Dieses ist ein weiterer Punkt, auf den wir großen Wert legen. Bewegung ist ein ebenfalls großer Bestandteil unserer täglichen Arbeit und findet auch durch ein Zitat von Karin Schaffner „Kinder müssen sich bewegen, Kindern macht Bewegung Spaß,....“auf unserer Homepage seinen Platz.

Zudem ist das Freispiel (z.T. angeleitet) ein wichtiger Bestandteil des Tages. Darauf wird unter Punkt „Ziele“ noch genauer eingegangen.


Ziele
Neben dem gesetzlichen Betreuungs- Bildungs- und Erziehungsauftrag, spielen auch die Bildungsleitlinien des Landes eine erhebliche Rolle in unserem Kindergartenalltag. Dieses möchten wir durch unsere selbst gesetzten Ziele wie folgt verdeutlichen:
Ausgangspunkt für unser pädagogisches Handeln und unsere Zielsetzung sind die Bedürfnisse und Lebenssituationen der Kinder.

ZIEL 1. Dem pädagogischen Personal ist es von großer Bedeutung, dass Kinder sich geborgen und angenommen fühlen. Dieses erreichen wir durch Vertrauen in unsere Einrichtung, als verlässliches Erzieher-Personal und durch unseren demokratischen Erziehungsstil. Es ist für uns von großer Wichtigkeit, dass jedes Kind morgens persönlich von seiner Gruppen-Erzieherin begrüßt wird. Die vergleichweise kleinen Gruppen ermöglichen einen intensiven Kontakt zu jedem Kind.

Strukturen / Rituale / geregelte Tages- und Wochenabläufe:
Struktur gibt Geborgenheit, deshalb haben wir einen festen Tagesablauf. Der Tag beginnt immer zur gleichen Zeit mit dem Morgenkreis, gefolgt von Freispiel oder angeleiteter Aktion (basteln, singen, Kreisspiele, Bücher lesen etc.), dem gemeinsamen Frühstück und anschließendem Spiel auf dem Außengelände oder einem Spaziergang durch den Wald oder an den Strand.

ZIEL 2. Die Kinder erwerben in Selbstbildungsprozessen Selbst-, Sozial-, Sach- und Methodenkompetenzen.
Wir unterstützen dieses durch individuelles Eingehen auf die aktuellen „Themen“ der Kinder, durch Projekte, Bilderbuchbetrachtungen, Ausflüge, kreatives Arbeiten, etc. Wir legen außerdem großen Wert auf das freie Spiel der Kinder, wobei wir Erzieherinnen die Kinder stets begleiten, anregen und neue Ideen ins Spiel und die weitere Planung unserer Arbeit einbeziehen.

ZIEL 3. Die pädagogische Arbeit in unserer Einrichtung umfasst die Betreuung, Erziehung und Bildung eines jeden Kindes, sowohl in der täglichen Arbeit, als auch in Themenwochen oder Projektarbeit.
Betreuung     =     Aufsichtspflicht und Fürsorge
Erziehung      =     Einhaltung von Regeln und Werten, soziales Miteinander, Tischkultur, usw.
Bildung         =      siehe folgendes


Bildung

Die für uns wichtigsten Bildungsinhalte in Anlehnung an die Bildungsleitlinien des Landes Schleswig-Holstein sind folgende:

1. Den Bildungspunkt Körper, Bewegung und Gesundheit unterstützen wir durch die wöchentlich stattfindenden Waldtage und dem täglichen Spiel auf dem Aussengelände. Das Frühstück an unserem Frühstückstag bereiten wir mit den Kindern gemeinsam zu. Für Ideen der Kinder betreffend die Wald- und Frühstückstage sind wir immer offen und dankbar. Gemeinsames Erarbeiten der einzelnen Aktionen stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kinder fühlen sich ernst genommen.

2. Gestalten und Musizieren findet seinen Platz durch das tägliche Musizieren mit den Kindern im Morgenkreis und vor dem Frühstück. Jahreszeitliches Basteln ist für uns selbstverständlich.

3. Der Bildungspunkt Sprache(n), Zeichen, Schrift und Kommunikation ist in vielen unserer Aktionen wiederzufinden. Neben den täglichen Gesprächen im Morgenkreis, in denen jedes Kind zu Wort kommen darf, lernen die Kinder darüber hinaus viel Wortgewandtheit durch den melodischen Ablauf der täglichen Tischsprüche. Regeln und Werte werden immer mit den Kindern gemeinsam erarbeitet und wiederholt. Einmal wöchentlich erleben die Kinder spielerisch die englische Sprache.
Durch gezielte Malaktionen trainieren auch die Kinder, die ihre eigene Stärke im künstlerischen Bereich nicht so hoch einschätzen, positive Erlebnisse. Zu bestimmten Themen werden alle Kinder dazu aufgefordert, etwas zu malen. Die Freude daran ist sehr groß, weil die Kinder erleben, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird und im Gruppenraum ihren Platz findet.
Im letzten Halbjahr vor der Schule findet ein intensives Vorschulprogramm statt. Es werden Themen wie die phonologische Bewusstheit, Verkehrserziehung und Vorschulmappen (Fingerfertigkeit, Schwungübungen, Mengenerfassung, etc.) behandelt. Zum Abschluss bastelt jedes Kind seine ganz persönliche Schultüte.

4. Mathematik und Naturwissenschaften finden in unserer Einrichtung durch das Natur Erleben und Erforschen statt. Jahreszeiten werden in der Natur deutlicher wahrgenommen und von uns thematisch unterstützt.
Mengenerfassung passiert im Kindergarten z.B. durch das Tischdecken und Stuhlkreis aufbauen nahezu nebenbei. Darüber hinaus werden gezielt (Gesellschafts-) Spiele gespielt, die dieses mathematische Lernen unterstützen.

Werte
Wir unterstützen die Kinder in ihrer Persönlichkeit und nehmen jedes Kind als Individuum wahr.
Die Wertschätzung des Anderen, Rücksicht, Toleranz und das allgemeine soziale Miteinander werden von den Erzieherinnen an die Kinder vermittelt. Der tägliche Morgenkreis beinhaltet das Gespräch über das Wohlbefinden der einzelnen Kinder. Vorgehensweisen in Konfliktfällen werden partizipativ mit den Kindern erarbeitet und weitergegeben.
Das Erlangen von Eigenständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und der verantwortungsvolle Umgang mit Material und der Natur sind Fähigkeiten, die als angestrebtes Ziel für jedes einzelne Kind zum Schuleintritt erreicht werden sollen.
Gespräche mit den Kindern geben wieder, dass auch ihnen  diese Werte von großer Bedeutung sind. Sie werden von einer Kindergartengeneration zur nächsten durch Vorleben und Gespräche weitergegeben.